Wenn die Lösung zum Pro­blem wird …

Tei­len, was trägt.“

Leit­bild Debo­rah e.V.

Bei Debo­rah e.V. haben sich Frau­en und Män­ner zusam­men­ge­schlos­sen, die einen Schwan­ger­schafts­ab­bruch bei sich selbst, ihrer Part­ne­rin oder einer nahe­ste­hen­den und/oder ver­wand­ten Per­son erlebt haben. Die­ses Erleb­nis hat Aus­wir­kun­gen. Die gemein­sa­me Erfah­rung ver­bin­det.

(1) Prä­am­bel

Was uns trägt, moti­viert und ver­bin­det.

Ein Schwan­ger­schafts­ab­bruch kann für Betrof­fe­ne ganz unter­schied­li­che Wir­kun­gen haben: Man­che sagen, sie füh­len sich erleich­tert oder sogar befreit, ande­re mei­nen, es zumin­dest die bes­se­re Ent­schei­dung gewe­sen. Es gibt aber auch Frau­en und Män­ner, die sagen: Im Nach­hin­ein betrach­tet habe ich eine fal­sche Ent­schei­dung getrof­fen. Unter Ihnen sind Frau­en und Män­ner, die das Erleb­nis eines Abbruchs stark belas­tet und deren Gedan­ken unent­wegt um das ver­lo­re­ne Kind krei­sen. Wir möch­ten all denen, die sich mit ihrem Kum­mer unver­stan­den und allein füh­len, zur Sei­te ste­hen. Sie kön­nen sich mit­tei­len und wir kön­nen aus eige­ner Erfah­rung das von ihnen Erleb­te mit­tra­gen. Bei der Bewäl­ti­gung von Schmerz und Ver­lust hel­fen wir mit einer indi­vi­du­el­len Form der Trau­er­be­glei­tung. Zu unse­ren Zie­len gehört es auch, dar­auf hin­zu­wir­ken, dass in der Schwan­ge­ren­be­ra­tung künf­tig klar und deut­lich auf mög­li­che psy­cho­so­ma­ti­sche Spät­fol­gen hin­ge­wie­sen wird.


(2) Sinn und Zweck

Wie set­zen wir das um?

Wir glau­ben, dass unse­re Erfah­rung uns befä­higt, Men­schen in ähn­li­chen Situa­tio­nen mit inne­rer Anteil­nah­me und beson­de­rem Ver­ständ­nis zu begeg­nen. Unser Schwer­punkt liegt auf dem Aus­tausch über unse­re Erfah­run­gen und auf der Bera­tung nach einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch. Im Mit­tel­punkt ste­hen dabei die Aus­wir­kun­gen, die sich infol­ge eines Abbruchs ent­wi­ckeln kön­nen. Wir ermög­li­chen, einen Ver­lust zu erken­nen und zu betrau­ern. Ein sol­ches Betreu­ungs­an­ge­bot wird oft benö­tigt, tat­säch­lich ist es aber sel­ten vor­han­den. Einen wei­te­ren Schwer­punkt bil­det die Auf­klä­rung der an einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch betei­lig­ten Berufs­grup­pen über die ver­schie­den­ar­ti­gen mög­li­chen Aus­wir­kun­gen des Ein­griffs. Ein­ge­schlos­sen sind auch die­je­ni­gen, die in der Nach­sor­ge tätig sind. Ein eben­so wich­ti­ges Anlie­gen ist es uns, in unse­rer Gesell­schaft, ein waches Bewusst­sein für die­se kom­ple­xe The­ma­tik zu schaf­fen.


(3) Adres­sa­ten

Wen wol­len wir errei­chen?

Wir rich­ten unser Ange­bot an Men­schen, die auf ver­schie­de­ne Wei­sen betrof­fen sind.

a. Direkt betrof­fe­ne Frau­en und Män­ner, die selbst einen Abbruch bei sich oder ihrer Part­ne­rin erlebt haben.
b. Indi­rekt betrof­fe­ne Men­schen aus dem Umfeld

  • Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge
  • Freund/innen
  • Kolleg/innen

c. Betrof­fe­ne Men­schen, die

  • an unbe­stimm­ten Sym­pto­men lei­den, die­se für schick­sal­haft und nicht änder­bar hal­ten und ins­be­son­de­re kei­nen Zusam­men­hang mit einem erleb­ten Schwan­ger­schafts­ab­bruch sehen.
  • an Krank­hei­ten lei­den und sich ärzt­lich behan­deln las­sen, ohne dass ihnen selbst oder ihren Ange­hö­ri­gen bewusst ist, dass die pri­mä­re Ursa­che ihrer Krank­heit womög­lich ein Schwan­ger­schafts­ab­bruch ist.

d. Fach­leu­te aus ver­schie­de­nen Berufs­fel­dern wie

  • Ärz­te ver­schie­de­ner Fach­rich­tun­gen der Medi­zin, ein­schließ­lich Prä­na­tal­dia­gnos­ti­ker und Gene­ti­ker
  • Geburts­hil­fe, Pfle­ge­per­so­nal
  • Schwan­ger­schafts­kon­flikt­be­ra­tung
  • Psy­cho­lo­gie, Seel­sor­ge, Trau­er­be­glei­tung, Sozi­al­päd­ago­gik
  • Lehr­amt und Schul­lei­tung

e. Gesell­schaft

  • Poli­tik
  • Medi­zi­ni­sche Gre­mi­en
  • Ethik­kom­mis­si­on
  • Medi­en
  • Sons­ti­ge Multiplikator/innen

(4) Leis­tungs­über­blick

Was bie­ten wir an?

  • Seel­sor­ge Betrof­fe­ner, Trau­er­be­glei­tung
  • Grup­pen­an­ge­bot für Betrof­fe­ne
  • Schul­ar­beit
  • Super­vi­si­on für am Schwan­ger­schafts­ab­bruch betei­lig­te Berufs­grup­pen
  • Infor­ma­ti­on von Fach­leu­ten

Wir bie­ten sowohl Ein­zel­ge­sprä­che als auch Grup­pen­an­ge­bo­te für Betrof­fe­ne an. An einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch betei­lig­te Berufs­grup­pen kön­nen in Ein­zel­ge­sprä­chen oder Klein­grup­pen über ihre Erfah­run­gen spre­chen und sich aus­tau­schen. Im Rah­men von Vor­trä­gen in Schu­len und vor Fach­leu­ten möch­ten wir über die mög­li­chen Aus­wir­kun­gen und Spät­fol­gen eines Schwan­ger­schafts­ab­bruchs infor­mie­ren und auf­klä­ren. Wir ver­mit­teln bei auf­fäl­li­gen Befun­den im Rah­men der Prä­na­tal­dia­gnos­tik Kon­tak­te und erschlie­ßen wei­te­re Infor­ma­ti­ons­quel­len.


(5) Kul­tur, Umgang, Wer­te

Wie geht das? Wir fan­gen bei uns an!

Wir arbei­ten im Team und schät­zen ein­an­der in unse­ren unter­schied­li­chen Lebens­wel­ten und Erfah­run­gen. Wir gehen respekt­voll mit­ein­an­der um und begeg­nen uns offen und vor­be­halt­los. Dabei pfle­gen wir einen ver­trau­ens­vol­len und dis­kre­ten Umgang mit per­sön­li­chen Infor­ma­tio­nen. Unse­re Arbeits­hal­tung zeich­net sich aus durch Zuver­läs­sig­keit und durch lau­fen­de Kom­mu­ni­ka­ti­on. Wir arbei­ten über Team­gren­zen hin­weg ver­ständ­nis­voll zusam­men. Wir hal­ten ande­re Mei­nun­gen aus und behan­deln ein­an­der und ande­re fair. Wir begeg­nen Men­schen in Glau­bens­frei­heit und Tole­ranz. Die Basis unse­res Han­delns ist dabei das christ­li­che Wer­te­ver­ständ­nis und Welt­bild. Unter­schied­li­che Stand­punk­te dür­fen klar benannt und zur Dis­kus­si­on gestellt wer­den. Wir bil­den uns regel­mä­ßig fort. Wir han­deln wirt­schaft­lich und umwelt­be­wusst.


Schluss­satz

Men­schen, die sich nach einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch mit dem The­ma aus­ein­an­der­set­zen möch­ten, müs­sen nicht län­ger allein blei­ben. Sie fin­den beim Debo­rah e.V. Gesprächspartner/innen, Infor­ma­ti­on und Hil­fe.

Wäh­rend sich unse­re Orga­ni­sa­ti­on stets an neu­en gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen ori­en­tiert, dient das Leit­bild als Grund­la­ge für die Kon­ti­nui­tät unse­rer Arbeit.


Wei­te­re Infor­ma­tio­nen oder Ter­min­ver­ein­ba­rung

Wenn Sie an einem der oben genann­ten Ange­bo­te inter­es­siert sind, neh­men Sie gern Kon­takt mit uns auf.

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Wenn Sie eine Nach­richt auf dem Anruf­be­ant­wor­ter hin­ter­las­sen, mel­den wir uns zurück.