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Eini­ge wis­sen­schaft­li­che Unter­suchungen kom­men zu dem Schluss, dass Men­schen nach einem Schwan­ger­schafts­ab­bruch nicht häu­fi­ger oder sel­te­ner erkran­ken, als der Durch­schnitt der Bevöl­ke­rung. Man­che Wis­sen­schaft­ler sagen gar, dass Men­schen eher erkran­ken kön­nen, wenn sie sich in einer Schwan­ger­schafts­kon­flikt­si­tua­ti­on zum Aus­tra­gen des Kin­des ent­schlos­sen haben.

Die­sen Dar­stel­lun­gen wider­spre­chen wir mit aller Deut­lich­keit, da sie nur eine Sei­te der Kon­flikt­si­tua­ti­on betrach­ten. Ein Schwan­ger­schafts­ab­bruch hat jedoch viel­schich­ti­ge Aus­wir­kun­gen. Und die ver­meint­lich schnel­le und beque­me Lösung ver­wan­delt sich bei vie­len Betrof­fe­nen im Nach­hin­ein in eine tie­fe see­li­sche Ver­let­zung – nicht sel­ten beglei­tet von ver­schie­de­nen kör­per­li­chen Sym­pto­men. Das wis­sen wir aus eige­ner Erfah­rung und aus Gesprä­chen mit vie­len Frau­en und Män­nern. Und natür­lich gibt es Ärz­te und Wissen­schaftler, die der­ar­ti­ge Erfah­run­gen in ihren Unter­su­chun­gen bestä­ti­gen. Deren Beob­ach­tun­gen zei­gen, dass man­che Frau­en und Män­ner den Abbruch einer Schwan­ger­schaft als psy­cho­so­zia­len Stress­fak­tor mit ent­spre­chen­den Fol­ge­stö­run­gen erle­ben. Dies wird als soge­nann­te Post­trau­ma­ti­sche Belas­tungs­stö­rung (eng­lisch: Post-Trau­ma­tic Stress Dis­cor­der, PTSD) bezeich­net.


Für die Betrof­fe­nen gibt es bis­her nur sehr weni­ge kon­kre­te Hil­fen.

Deborah e.V. - Bewirken

Betrof­fe­nen hel­fen und die Wahr­neh­mung des The­mas ver­bes­sern

Debo­rah e.V. möch­te mit sei­ner Arbeit einer­seits den Men­schen hel­fen, die an den anhal­ten­den Belas­tun­gen eines Schwan­ger­schafts­ab­bruchs lei­den. Ande­rer­seits ver­fol­gen wir mit unse­rem Enga­ge­ment auch das Ziel, die Wahr­neh­mung Betrof­fe­ner in unse­rer Gesell­schaft zu ver­bes­sern:

  • Die­se Men­schen benö­ti­gen mehr Unter­stüt­zung.
  • Sie müs­sen ernst genom­men wer­den.
  • Das Lei­den der Betrof­fe­nen muss von ihrem Umfeld bes­ser erkannt wer­den.
  • Das Leid bleibt nicht nur auf die Betrof­fe­nen beschränkt, son­dern hat auch Aus­wir­kun­gen auf das Umfeld.

Lang­fris­tig Bewusst­sein ver­än­dern

Ein wei­te­res Ziel ist es, dass sich lang­fris­tig auch das Bewusst­sein der Gesell­schaft ändert. Die­se emp­fiehlt zur­zeit Frau­en und Män­nern im Schwan­ger­schafts­kon­flikt eine Abtrei­bung als schnel­le und ein­fa­che Lösung. Sie spricht aber nicht über die mög­li­chen Kon­se­quen­zen für Frau und Mann. Und sie lässt das Leben außen vor, das das Unge­bo­re­ne nicht leben kann. Mit unse­rer Arbeit möch­ten wir also zu einer Bewusst­seins­än­de­rung bei­tra­gen, weil wir wis­sen, was eine Abtrei­bung mit einem Men­schen, mit der Fami­lie und mit der Gesell­schaft machen kann.

Wenn Sie uns in die­ser Arbeit unter­stüt­zen möch­ten, spre­chen Sie uns gern an. Mög­lich­kei­ten, mit­zu­ar­bei­ten sind zum Bei­spiel:

  • Aus­stel­len unse­rer Infor­ma­ti­ons­fly­er in Ihrer Arzt- oder Bera­tungs­pra­xis, Ihrem Kran­ken­haus oder an einem ande­ren Ort, der geeig­net ist
  • Ein­la­dung zu einer Infor­ma­ti­ons­ver­an­stal­tung mit Mit­ar­bei­tern des Debo­rah e.V.
  • Auf­bau einer Selbst­hil­fe­grup­pe für Betrof­fe­ne in Ihrer Regi­on
  • u.v.a.

Selbst­ver­ständ­lich kön­nen Sie unse­re Arbeit auch mit einer steu­er­ab­zugs­fä­hi­gen Spen­de – unter­stüt­zen. Wir arbei­ten über­wie­gend ehren­amt­lich und erhal­ten kei­ne För­de­rung von öffent­li­chen oder kirch­li­chen Stel­len.


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Da wir die Arbeit für Debo­rah ehren­amt­lich leis­ten, haben Sie bit­te Ver­ständ­nis, wenn wir nicht immer sofort ver­füg­bar sind.

Wenn Sie eine Nach­richt auf dem Anruf­be­ant­wor­ter hin­ter­las­sen, mel­den wir uns zurück.